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Aure fakta:
Gemeinde Aure:
Die Gemeinde Aure liegt im nordwestlichen Teil der Provinz
Möre og Romsdal, grenzt im Norden an die Gemeinde Hemne in
Sör-Tröndelag, und im Süden an die Gemeinde Kristiansund.
Die Fahrzeit nach Kristiansund N ist ca. 1-1,5 Stunden mit
dem Auto (45 km und 2 Fähren).
Nach Trondheim sind es ca. 2 Stunden Autofahrt (150 km).
Die Einwohnerzahl :
ist ca. 4600 Einwohner
Die Gemeinde besteht aus mehreren durch Brücken verbundenen
Inseln. Eine lange Küstenlinie an Meer und Fjord macht die
Gemeinde zu einem attraktiven Ort für fischende und
natursuchende Einwohner, Ferienhausbesitzer und Touristen. Es
gibt mehrere Campingplätze und Übernachtungsstätten in der
Gemeinde.
Natur: Aure hat eine Natur mit großen Kontrasten,
wo der Abstand zwischen Berg und Meer kurz ist.
Sie können markierten Wanderwegen in die Gebirgslandschaft
hinein folgen. Einer der größten Hirschbestände des Landes
befindet sich in Aure, und die Herbstjagd beginnt im
September.
Im Sommer gibt es viel Kleinbootverkehr in der Gegend, und
Freizeitfischen im Meer findet große Teile des Jahres statt. Es
gibt viele Meerengen, Fjorde und Inseln in Aure, und Sie können
auf mehreren der Inseln aus dem Boot ans Land steigen.
Aure historik:
Geschicht: Die geschichtlichen Quellen reichen bis
ins 16. Jahrhundert zurück. Skaldengedichte und andere
Gedichte, die im 13. Jahrhundert aufgezeichnet wurden, handeln
von einer Zeit, die bis ins 9. Jahrhundert zurück reicht. Vor
dieser Zeit muss man sich auf Kulturdenkmale verlassen.
Die nordwestliche Region des Landes wurde vor ca. 14000
Jahren eisfrei. Es wird angenommen, dass Jäger von den
mitteleuropäischen (deutschen) Ebenen auswanderten und sich
hier in kleineren Gruppen niederließen.

Es wird mit einer Steinzeit von ca. 8000 v. Chr. bis ca.
1500 n. Chr. gerechnet.
In Aure gibt es viele Spuren aus der Steinzeit, und äußere
Gegenden von Aure können zur Fosnakultur gezählt werden. (Die
Fosnakultur hat ihren Ursprung in Funden in Kristiansund am
Anfang des 20. Jahrhunderts, und es wird angenommen, dass diese
zu den ältesten Siedlungen Norwegens gehören.)
Dromnes / Kjørsvikbugen / Tjeldbergodden: Bei
Dromnes und Tjelbergodden gibt es viele Steinhügel über Gräbern
aus der Bronzezeit, die eine wertvolle Dokumentation einer
Großzeit an der Trondheimsleia darstellen. Die Bronzezeit wird
von ca. 1500 v. Chr. bis 500 n.Chr. gerechnet.
Man hat auch Grabeinrichtungen aus der Bronzezeit und der
jüngeren Eisenzeit in Ulfsnes und Løvik gefunden. Lose Funde
gibt es u.a. von Ertvågsøya. Die Eisenzeit wird von 500 v. Chr.
bis 1000 n. Chr. gerechnet.
Dauerhafte Bauernsiedlungen gibt es wahrscheinlich seit der
jüngeren Eisenzeit. In jener Zeit waren wahrscheinlich Fischen
und Jagd auf diesen Siedlungen ebenso wichtig wie der
Ackerbau.
Mehrere Funde aus dieser Zeit erzählen uns etwas darüber, wo
es Siedlungen gab. Bauernsiedlungen waren in dieser Zeit
wahrscheinlich Bauernhöfe, die sich über große Gebiete
ausstreckten.
Die ältesten Siedlungen in Aure sind
wahrscheinlich:
Aure, Todal, Ertvågen, Vinsternes, Arasvik, Våg, Fævelen, Gjela
, Ulfsnes und Lesund.

In der Gemeinde Aure ist das Meer durch die Zeiten hindurch
die wichtigste Verkehrsader gewesen, und das hat einen Einfluß
darauf gehabt, welche Orte hervorwuchsen und mit den Jahren
wichtig wurden.
Die Kirche: Aure war wahrscheinlich einer der
ersten Kirchenorte des Landes. Die Marienkirche in Aure war im
frühen Mittelalter bekannt. Diese Stabkirche wurde im Jahre
1725 abgerissen und durch eine Kreuzkirche ersetzt. Die heutige
Kirche wurde 1923 gebaut, nachdem die vorige Kirche abgebrannt
war. Die Kirche ist die größte Holzkirche in Møre og
Romsdal.

Aurelånna: im Zentrum von Aure ist ursprünglich
das Hauptgebäude des Pfarrhofes. Es wurde 1832 vom Propst Peter
Thams Buschmann errichtet.

Eidestranda: Ungefähr 5 km nördlich des
Ortszentrums liegt Eidestranda. Dieser Ort hat heute eine
Fischannahmestelle, einen Gasthafen, Boot- und Zimmerverleih,
und Ende Juli jedes Jahr wird während der Aure-Woche ein
Bootfestival abgehalten.

Lurvika:
wurde um 1828 herum zu einem Handelsort. Mehrere Gebäude wurden
in Lurvika errichtet, und der Ort wurde Tingstätte in 1838.
Beim Lurvik-Damm (Lurvikdammen) wurde das erste Kraftwerk in
Aure gebaut. Heute restaurieren neue Besitzer Lurvika. Hier
gibt es heute einen Gasthafen für Boote, und ein kleines
Gasthaus, das abends offen hat. Lurvika liegt auf Rottøya,
zwischen Aure Zentrum und Ertvågsøya.

Valen: liegt auf Ruøya bei der Aursund-Brücke. In
Valen hat es mehrere markante Persönlichkeiten gegeben. Hier
war der Sitz des örtlichen Tings, der Gendarmerie, der Post,
des Arztes und des Handels. Es gab auch eine Pension für "feine
Damen". Valen war der erste Hof unter dem Pfarrhof, der zu
einem selbständigen Bauernhof wurde.
Skiphamna: ("Der Schiffshafen") auf Ruøya war im
17. Jahrhundert ein Hafen, von dem Holz verschifft wurde.
Holländische Segelboote frachteten Holz von Aure zum Kontinent,
und Skiphamna var ein guter Wartehafen für sie.
Husfest: ist ein kleiner Bauernhof, der auf der
Westseite von Ertvågsøya liegt. Der Ort hat keine Wege, aber
man kann es nach Absprache mit dem Grundbesitzer von der
Meeresseite aus besuchen. Der Ort hat eine besondere
Geschichte, der letzte Besitzer wohnte dort bis in die
neunziger Jahre.

Mjosundet: liegt auf Ertvågsøya. Der Ort hat heute
eine Bootmarina und ein Geschäft. Die Bootbauerei Mjosundet Båt
und Sletta Båt befinden sich hier.

Foldfjorden: liegt auf Ertvågsøya. Foldfjorden hat
zwei schmale und starke Malströme, die den Fjord vom Meer
trennen.
Todalen:
liegt am Vinjefjord, ungefähr 20 km vom Zentrum von Aure
entfernt. Todalen war durch viele Jahre der Sitz der
Gendarmerie. Der Ort war auch eine Tingstätte, und hatte eine
Postöffnerei und eine Handelsstätte seit der Mitte der 1880-er
Jahre. Von Todalen können Sie den Weg hinauf zu Todalssetrene
folgen, und den Pfad weiter hinauf ins Gebirge.

Melland / Finnset:- Finnset liegt auf
Skardsøya.
Stüttzpunkt Melland
hat eine Geschichte vom letzten Weltkrieg. Hier wurde ein
Festungswerk gebaut, um die Trondheimsleia zu
kontrollieren.

Arasvika: - Arasvik Bauernhof ist eine der
ältesten Bauernhöfe in Aure - aus der älteren Eisenzeit. Der
Vogt von Nordmøre, Christian Rasbech, zog im 17. Jahrhundert
nach Arasvika. Arasvika wurde dann zum Sitz der Lokalverwaltung
auf Nordmøre.

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